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PROJEKTAKTIVITÄTEN

WP2 (WP = Work Package, dt.: Arbeitspaket) legt die wissenschaftlichen und pädagogischen Grundlagen für das gesamte Projekt. Es untersucht, wie digitale Praktiken das Wohlbefinden von Schüler:innen und Lehrkräften beeinflussen, und identifiziert zentrale Herausforderungen, Bedarfe und Interventionsmöglichkeiten.

Zentrale Maßnahmen:

  • Durchführung von Umfragen an den teilnehmenden Schulen zur Erfassung der digitalen Gewohnheiten, der emotionalen Gesundheit und des Stressniveaus der Schüler:innen.
  • Erfassung bestehender Initiativen und bewährter Praktiken im Bereich Achtsamkeit und digitales Wohlbefinden auf nationaler und europäischer Ebene.
  • Analyse der Daten, um den Zusammenhang zwischen Technologieeinsatz, emotionalem Gleichgewicht und Lernergebnissen zu verstehen.
  • Erstellung eines transnationalen Forschungsberichts, der die Ergebnisse und politischen Implikationen zusammenfasst.

Diese Forschungsphase stellt sicher, dass alle nachfolgenden Aktivitäten evidenzbasiert, relevant und an die tatsächlichen schulischen Kontexte angepasst sind.

WP3 überführt die Forschungsergebnisse in konkrete pädagogische Werkzeuge, die Lehrkräfte und Schulen im Alltag einsetzen können. Der Schwerpunkt liegt auf Kreativität, Zugänglichkeit und Innovation.

Zentrale Projektergebnisse:

  • Das WISE-UP Handbuch – ein praxisorientierter Leitfaden für Lehrkräfte zur Integration von Achtsamkeit in den Unterricht und zur Förderung digitalen Wohlbefindens.
  • Eine Reihe von Lernmodulen und Unterrichtsplänen, die Achtsamkeit, emotionale Bildung und den verantwortungsbewussten Umgang mit digitaler Technologie verbinden.
  • Entwicklung einer mehrsprachigen digitalen App für Lehrkräfte und Schüler:innen mit angeleiteten Achtsamkeitsübungen, Unterrichtspraktiken und Selbstreflexionstools.
  • Pädagogische Leitlinien und Schulungsmaterialien, die mit europäischen Bildungsrahmen in Einklang stehen.

Durch dieses Arbeitspaket möchte WISE-UP benutzerfreundliche, inklusive und anpassbare Werkzeuge bereitstellen, die Lehrkräfte dabei unterstützen, achtsame und ausgewogene Lernumgebungen zu schaffen.

WP4 bringt WISE-UP durch Trainingsprogramme, Unterrichtsaktivitäten und lokale Pilotprojekte direkt in die beteiligten Schulen.

Die Maßnahmen zielen darauf ab, einen unmittelbaren und messbaren Einfluss auf Schüler:innen, Lehrkräfte und Schulgemeinschaften zu erreichen. Zentrale Maßnahmen:

  • Durchführung von Achtsamkeitstrainingskursen für Lehrkräfte und Schulpersonal, die Theorie, Achtsamkeitspraxis und digitales Bewusstsein kombinieren.
  • Organisation von Schüler:innen-Workshops (2 Sitzungen pro Klasse) zu digitalen Gewohnheiten, emotionalem Bewusstsein und Achtsamkeit.
  • Einsatz zweier Fragebögen zu digitalem Wohlbefinden, um die Auswirkungen digitaler Technologie auf das emotionale und soziale Leben der Schüler:innen zu evaluieren.
  • Bereitstellung von Coaching- und Mentoring-Angeboten für Lehrkräfte während der Unterrichtsumsetzung.
  • Beobachtung und Bewertung der Auswirkungen von Achtsamkeits- und Digitalbildungspraktiken auf das Schulklima und das individuelle Wohlbefinden.

Durch diese Aktivitäten befähigt WISE-UP Schulen dazu, sich zu aktiven Experimentierräumen für Wohlbefinden und digitales Bewusstsein zu entwickeln.

WP5 stellt sicher, dass die Ergebnisse von WISE-UP sichtbar, zugänglich und über die Projektlaufzeit hinaus nachhaltig sind. Der Schwerpunkt liegt auf Kommunikation, Netzwerkbildung und politischer Wirkung.

Zentrale Maßnahmen:

  • Entwicklung einer Projektidentität und Online- Präsenz, einschließlich offizieller Website, Social-Media-Kanälen und Newsletter.
  • Organisation nationaler und transnationaler Veranstaltungen, Workshops und Multiplikatorenkonferenzen zur Ergebnisverbreitung und Einbindung relevanter Akteur:innen.
  • Aufbau lokaler und europäischer Netzwerke von Schulen und Institutionen, die sich für Achtsamkeit und digitales Wohlbefinden engagieren.
  • Erstellung von politischen Empfehlungen und Positionspapieren, um die Integration der WISE-UP-Methoden in europäische Bildungssysteme zu fördern.
  • Sicherstellung des offenen Zugangs zu allen entwickelten Materialien und digitalen Werkzeugen.

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